Schadholz

Unter Schadholz versteht man Bruchholz, Sturmholz und Käferholz Borkenkäfer- und Sturmholz und sonstiges Schadholz überschwemmen den Holzmarkt, die Holzernte ist vielfach nicht mehr kostendeckend.

Schadholzanfall

Die Aufarbeitung der Sturmschäden schreitet in vielen Gebieten nur langsam voran, oft sind es schwer zugängliche Lagen, oft abgerutschte Forstwege, die eine Abfuhr verzögern. Trotzdem gibt es derzeit sowohl beim Säge- als auch beim Industrierundholz ein Überangebot. In Niederösterreich ist der ist der Holzmarkt durch die Menge an Schadholz in sich zusammengebrochen. Von den 2018 geernteten 5,3 Millionen Festmeter sind 58% Schadholz, oder in Festmetern ausgedrückt betrug der Schadholzanteil 3,1 Millionen Festmeter. Die durch den Borkenkäfer verursachten Mengen an Schadholz erreichten auch in Oberösterreich die zwei Millionen Marke. Nach veröffentlichten Schätzungen der Landwirtschaftskammer Österreich überschreitet das Schadholzaufkommen 2019 sogar jenes des Vorjahres und liegt österreichweit bei 5,5 Mio Festmetern an Käferholz und etwa 4,5 Mio. Festmeter an Sturmholz und Schneebruchholz.

Schadholz Liveticker Österreich:

  • Widerstand gegen Abnahmepflicht für Schadholz

    Der Rechnungshof beklagt Unklarheiten im Regierungsentwurf zum Forstgesetz. Die Wirtschaftskammer lehnt den Zwangseingriff vehement ab. Da wartet noch einige Arbeit auf Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Mit einer Änderung des Forstgesetzes bereitet sie eine Abnahmepflicht für holzverarbeitende Betriebe für Fichtenholz vor, das vom Borkenkäfer befallen ist. Der Rechnungshof bemängelt in der Begutachtung, die am heutigen Donnerstag endet, dass es "Unklarheiten im Vollzug" geben werde, weil zu wenig genau definiert ist, wann Sägewerke Schadholz übernehmen müssen. Von Industrieseite wird die Verpflichtung abgelehnt, die Wirtschaftskammer sieht darin einen Verstoß gegen EU-Recht.


  • Debatte über „Borkenkäfer-Novelle“

    Per Verordnung soll die Industrie zum Ankauf von heimischem Schadholz gezwungen werden. So sieht es eine geplante Novelle des Forstgesetzes vor, deren Begutachtungsfrist in der Nacht auf Freitag endet. Hinter der Zwangsmaßnahme steht der Kampf der Forstwirtschaft mit dem Borkenkäfer. Jedes Jahr fallen hierzulande Millionen Festmeter an Schadholz an. Doch die Pläne des Landwirtschaftsministeriums stoßen nicht überall auf Gegenliebe.


  • Schadholz soll per Gesetz gekauft werden müssen

    In Form einer Verordnung soll die heimische Industrie zum Ankauf von heimischem Schadholz gezwungen werden. In einer geplanten Novelle des Forstgesetzes wird der Kampf gegen Borkenkäfer ersichtlich. Die Begutachtungsfrist für die Novelle endet in der Nacht auf Freitag.


  • Verpflichtung zur Schadholzübernahme

    Das österreichische Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gestern eine kleine Forstgesetznovelle in Begutachtung geschickt. Die Novelle sieht eine Ergänzung des § 45 des Forstgesetzes von 1975 um einen dritten Absatz vor. In dieser Ergänzung soll das Ministerium ermächtigt werden, in Kalamitätssituationen holzverarbeitende Betriebe zur Abnahme von Schadholz zu verpflichten. Laut dem Gesetzentwurf würde der Zwang zur Holzübernahme regional beschränkt für das jeweilige Schadensgebiet und die in dieser Region liegenden Holzindustriebetriebe gelten. Als Voraussetzung wird die Massenvermehrung von Forstschädlingen und die damit einhergehende Gefährdung von Waldflächen genannt. Die gefährdeten Waldflächen können dabei auch in an Österreich angrenzenden Staaten liegen.


  • Unwetter und Käfer sorgen für Massen an Schadholz

    Stürme und Schneebruch haben in Kärnten Massen an Schadholz zurück gelassen. Rund 200.000 Festmeter liegen alleine nach Unwettern 2018 und 2019 noch flach. Dank Corona ist der Absatzmarkt für Forstwirte aber quasi über Nacht weggebrochen. Vier Millionen Euro hat das Land deshalb zugesichert. In Osttirol errichtet das Land, wie berichtet, ein Nasslager um 1,5 Millionen.


  • Zu viel Wild beißt sich im Wald fest

    Nicht nur Sturm und Schnee bescherten Waldbesitzern 2019 Schäden von 32,8 Mio. Euro. Nach wie vor ist der Wildbestand in den Wäldern zu hoch, der Wildverbiss enorm.


  • Bio-Bauer stellt das Thema Regionalität in Frage und fordert politischen Willen

    Regionalität gewinnt gerade in Zeiten der Corona-Krise wieder mehr an Bedeutung. Um„s Eck einkaufen, die heimische Wirtschaft stärken und die Wertschöpfung in Österreich erhöhen – soweit die Theorie. Ob in der Region einkaufen immer Regionalität bedeutet, diese Frage wirft Bio-Bauer und Landwirtschaftskammerrat Alois Ganglmayr aus Grieskirchen auf. Er kritisiert er den Preiskampf mit ausländischen Produzenten und den geringen Willen der Politik an dieser Situation etwas zu ändern.


  • Ständige Bewässerung hält Sturmholz frisch: Erstes Nassholzlager im Bezirk ist in Betrieb

    Als Service für private Waldbesitzer hat das Forstservice Böhmerwald das erste Nassholzlager im Bezirk Rohrbach in Betrieb genommen. 4.000 Festmeter Schadholz können hier an der Großen Mühl in Ulrichsberg bis zur Abfuhr ins Sägewerk ohne Wertverlust gelagert werden.


  • Lösung für Schadholz, Erdgasersatz und Verkehr

    Bioenergie steht auch in der schwierigen Zeit der Corona-Krise als sichere heimische Strom- und Wärmequelle zur Verfügung. Und Bioenergie leistet einen wertvollen Beitrag bei der Bewältigung von Schadereignissen, wie Windwürfen oder Borkenkäferschäden sowie bei der Klimawandelanpassung in der Forstwirtschaft. Die nachhaltige und regionale Nutzung des vielseitig verwendbaren Rohstoffes Holz ist ein internationales Erfolgsmodell und hat Österreich im Bereich der Bioenergie weltweit zum Technologieführer gemacht.


  • Mehr Lagerplätze für Holz

    Die CoV-Krise hat auch den Kreislauf in der Holzindustrie durcheinandergebracht. Die Lager mit gutem Schnittholz sind voll, zugleich muss vom Borkenkäfer befallenes Holz schnell aus dem Wald gebracht und auch gelagert werden. Daher soll es nun mehr Platz geben.


  • Schadholz wird aus Wald geholt

    Anfang Mai versprach die heimische Sägeindustrie, 200.000 Festmeter bundesweit aus den Wäldern zu holen. Gestern haben Vertreter der oberösterreichischen Holz- und Sägeindustrie bei einem Runden Tisch mit Landesrat Max Hiegelsberger zugesichert, weitere 100.000 Festmeter Schadholz, die derzeit noch in den Wäldern liegen, in den nächsten drei Wochen herauszuholen und zu verarbeiten.


  • Waldschäden drücken den Holzpreis - Überangebot in Salzburg

    Der Holzeinschlag in Salzburg ist wegen der niedrigen Preise an einem Tiefpunkt. Es wird fast nur mehr Schadholz verarbeitet.


  • Salzburg: Wetterextreme treffen Salzburg besonders

    Dieser Frühling war in ganz Salzburg bisher viel zu trocken. Das setzt die Natur, aber auch die Land- und Forstwirtschaft unter großen Druck. Allerdings: Die seit Wochen andauernden Niederschlagsdefizite sind keine Neuerscheinung, sondern eine Fortsetzung. „Die Wetterextreme des Vorjahrs haben uns einmal mehr vor Augen geführt, dass der Klimawandel in Salzburg längst Einzug gehalten hat“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, der sich den Klimastatusbericht 2019 angesehen hat und gegensteuern möchte.


  • Deprimierende Situation für Waldbesitzer

    Ministerin Köstinger machte sich bei Lokalaugenschein in Grein ein Bild der angespannten Lage in Österreichs Wäldern.


  • 200.000 fm Schadholz werden bis Ende Mai abgenommen

    Durch die enorme Trockenheit und wochenlang fehlenden Regen sind unsere Wälder in ernster Gefahr. Das Landwirtschaftsministerium (BMLRT) schnürte mit den Ländern und der Sägeindustrie ein Aktionsprogramm zum Abbau des Schadholzes.


  • Klimawandel-Alarm: Unser Wald verdurstet

    Knapp die Hälfte der Gesamtfläche von Österreich ist Wald. Doch unsere grüne Lunge leidet: Der Klimawandel bedroht den heimischen Forst. Akute Trockenheit und die Borkenkäferplage sind eine tödliche Mischung. Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger ist alarmiert: „Unser Wald verdurstet!“


  • FPÖ - Schmiedlechner: Köstinger interessiert sich nicht für die Probleme der Bauern

    Borkenkäfer treibt Waldbesitzer in den Ruin - damit sich Bauern die Wiederaufforstung leisten können, braucht es Hilfsmaßnahmen


  • FPÖ: Schadholz zu Brennholz verarbeiten

    Kürzlich kündigten LH-Stv. ÖR Josef Geisler und Landesforstdirektor Josef Fuchs ein fünf Millionen Euro Forstpaket an, um die Tiroler Holzwirtschaft zu unterstützen. Dagegen hält FPÖ-Gamper, der sich eher für eine "Brennholzinitiatve" für Tiroler Familien ausspricht.


  • Üppiges Maßnahmenpaket für den Schutzwald und die Forstwirtschaft

    Das Land Tirol stellt ein Maßnahmenpaket in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Forstwirtschaft zur Verfügung. Inklusive Bundesmitteln ergibt sich ein Investitionsvolumen von fünf Millionen Euro für den Wald. Der Fokus liegt auf Osttirol.


  • Sägeindustrie will Holzimporte reduzieren

    Nach der Kritik an Holzimporten aus dem Ausland gibt es nun eine Einigung zwischen dem Land Niederösterreich und der Sägeindustrie. Importe aus Tschechien werden demnach reduziert, stattdessen soll mehr Holz aus den heimischen Wäldern verarbeitet werden.


  • Krisenjahr durch Borkenkäfer droht

    War in den letzten Jahren das Borkenkäferproblem im Waldviertel bereits groß, so dürfte dieses Jahr noch katastrophaler werden, schlagen Waldviertler Experten Alarm.


  • Holzmangel am Papier

    Österreichs Papierindustrie beklagt, sie sei nicht ausreichend mit Rundholz versorgt, sagt deren Präsident Christian Skilich von der Mondi-Group. Ein Blick in die Wälder aber zeigt: Dort türmt sich frisches Holz zuhauf.


  • Mößler: „Jetzt droht eine Borkenkäfer-Invasion!“

    „Die Stürme der letzten Jahre haben unsere Wälder arg in Mitleidenschaft gezogen. Noch liegt viel Schadholz in den Wäldern. Jetzt droht eine Borkenkäfer-Invasion“, erklärt Landwirtschaftskammerpräsident Johann Mößler anläßlich der LK-Vollversammlung. Diese stand im ganz im Zeichen der Corona-Krise. Die Interessenvertretung fordert nun ein EU-Hilfspaket und einen Import-Stopp für Rundholz.


  • Der Klimawandel bringt den Wald in Lebensgefahr

    Schnee- und Windbruch bedroht den Wald im Winter und danach folgt die Trockenheit und in der Folge bedrohen die Schädlinge (am bekanntesten ist der Borkenkäfer) den noch stehenden aber geschwächten Wald. Wenn der Wald das alles noch überstanden haben sollte, so wird durch unsere Unachtsamkeit und in der Folge durch die Trockenheit infolge des Klimawandels große Waldflächen durch einen Brand auf einen Schlag endgültig vernichtet!


  • Forstwirtschaft ruft nach staatlicher Unterstützung

    Neben dem Klimawandel macht der Branche auch die Corona-Krise zu schaffen.


  • Coronavirus - Unterstützungspaket für Land- und Forstwirtschaft zur Krisenbewältigung

    Vier Millionen Euro u.a. für Abdeckung von Mehraufwendungen bei Holzernte und zusätzlichen Lagerplätzen – Milchtransportkostenzuschuss in Höhe von 500.000 Euro


  • Österreichs Papierindustrie leidet am Holzmangel

    Der heimischen Papierindustrie macht in Zeiten der Coronakrise zusätzlich ein Mangel an Qualitätsholz und Altpapier zu schaffen. Weil Holz langsam nachwachse, nütze das jetzt ausreichend vorhandene Schadholz nichts. In der Branche ist Kurzarbeit weit verbreitet.


  • Im Mühlviertel verrottet das Holz, trotzdem Importe aus Tschechien

    Holzpreis ist im Keller, Absatz stockt: Heftige Diskussion über Einfuhren von Sägewerken


  • „Pakt“ gegen Borkenkäfer gefordert

    Der Borkenkäfer breitet sich immer weiter aus, für heimische Bauern ist die Situation zum Teil existenzbedrohend. Vertreter aus Politik, Land- und Forstwirtschaft fordern daher einen Österreich-Pakt für den Wald und den Stopp von Billig-Holzimporten.


  • Trockener Frühling begünstigt die drohende Plage

    Der milde Winter, das trockene Frühjahr: Der Borkenkäfer schwärmt gut eine Woche früher als in Zeiten vor dem Klimawandel aus, nistet sich in Fichten ein. Landesrat Max Hiegelsberger und Forstdirektorin Elfriede Moser appellieren an die Waldbesitzer, in den nächsten Wochen viel zu kontrollieren, befallene Bäume zu entfernen. Sonst droht Massenvermehrung und in der Folge viel Schadholz.


  • Borkenkäfer wütet bereits in den Wäldern

    Trockenheit und die daraus resultierende Borkenkäferplage richtet in den Wäldern mittlerweile mehr Schaden an als Windwurf und Schneedruck.


  • Aktueller Holzmarktbericht der LKÖ April 2020

    Die Coronavirus-Pandemie belastet die globale Konjunktur massiv. Das tatsächliche Ausmaß des Wirtschaftsabschwunges wird auch für Österreich von der Dauer der Beschränkungen im Wirtschaftsleben abhängen.


  • Holzmarkt in der Krise

    Rundholz- und Schnittholzabsatz ist fast zum Erliegen gekommen


  • Harte Zeiten für Forstwirtschaft

    Auch die heimische Forstwirtschaft steckt in der Krise. Bedingt durch die Coronavirus-Epidemie sind nicht nur wichtige Absatzmärkte der Sägeindustrie weggebrochen. Zeitgleich wird der Holzmarkt weiter mit Schadholz aus dem In- und Ausland überschwemmt und drückt auf die Preise.


  • Borkenkäfer seit Jänner bereits aktiv

    Heuer sind schon im Jänner, früh wie noch nie, die ersten Borkenkäfer in den Wäldern gesichtet worden. Waldbesitzer befürchten auch heuer wieder enorme Schäden. Die Landwirtschaftskammer fordert von der der öffentlichen Hand finanzielle Unterstützung .


  • Käfer wütet wie nie

    Der Borkenkäferbefall in den heimischen Wäldern ist aufgrund des milden Winters heuer besonders früh, besonders dramatisch.


  • Borkenkäfersituation „absolut dramatisch“

    Die Landwirtschaftskammer stellt in Sachen Borkenkäfer einen düsteren Befund und fordert eine Milliarde Euro in den nächsten drei Jahren. Schuld ist der milde Winter.


  • Herbert Jöbstl fordert probate Lösungen

    Die Kombination aus Corona-Krise und der geforderten Verarbeitung von Schadholz, bedingt durch den Borkenkäfer, stellt die Holzindustrie vor eine Herausforderung. Diese könne man nur gemeinsam mit politischen Akteuren meistern.


  • Corona bremst die Holzabfuhr ein: Käferbefall droht

    Corona macht auch den Waldbesitzern Probleme. Denn in den heimischen Wäldern liegt jede Menge Sturmholz zur Abfuhr bereit – diese erfolgt jedoch nicht, weil auch in den Sägewerken reduzierter Betrieb herrscht. Fängt dann der Borkenkäfer zu fliegen an, könnte sich die Lage dramatisch zuspitzen.


  • Lagerung von Schadholz auf beihilfefähigen Flächen bis 31. März 2021 möglich

    Die weitestgehend ausgeschöpften Lagerkapazitäten der Holz verarbeitenden Industrie und die aufgrund der Witterung zu erwartenden enormen Schadholzmengen führen in Österreich zu massiven Problemen bei der Lagerung von durch Borkenkäfer-Aktivitäten entstandenem Schadholz. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) hat daher in Zusammenarbeit mit den Landesforstdirektoren die betroffenen Regionen in Österreich erhoben und eine Gebietsausweisung vorgenommen. Die Ausnahmeregelung zur Lagerung von Schadholz auf beihilfefähigen Flächen wurde bis 31. März 2021 verlängert.


  • Tiroler Forstdirektor appelliert an die Waldbesitzer

    Krisen- statt Naturgefahrenmanagement: Auch in den heimischen Wäldern ist derzeit alles anders.


  • Viel Schadholzmengen aber geringer Käferbefall

    Kaum im neuen Jahr angekommen, zieht man in der Politik und Wirtschaft eine Bilanz über das Forstjahr 2019 in Tirol. Zwar kämpfte man mit einer enormen Menge an Schadholz, doch trotzdem ist positiv hervorzuheben, dass ein Gutteil innerhalb kürzester Zeit aufgearbeitet werden konnte und der Borkenkäfer in Schach gehalten wurde.


  • Schadholz 2019 auf 10 Mio. fm geschätzt

    Nach heute veröffentlichten Schätzungen der Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) überschreitet das Schadholzaufkommen heuer sogar jenes des Vorjahres und wäre damit so hoch wie seit 11 Jahren nicht mehr.


  • Tiroler Holzpreis zu niedrig - Schadholz nicht lukrativ

    Die kürzliche Schneesituation in Osttirol brachte mindestens 250.000 Kubikmeter Schneeholzbruch zutage. Allerdings liegt der Holzpreis momentan um fast 40% unter dem Niveau von vor fünf Jahren. LK-Präsident Hechenberger bringt die Situation der Waldbauern auf den Punkt: "Wer einen Baum im Schutzwald umschneidet, verliert momentan Geld".


  • Das Schadholz rasch aus dem Wald entfernen

    Das Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) rät dringend, Schadholz rechtzeitig aufzuarbeiten, aus dem Wald zu entfernen und brutuntauglich zu machen, um einer weiteren Borkenkäfermassenvermehrung entgegenzuwirken.


  • Schadholz-Berg

    Über 50 Mio. fm nach Sturm, Käferund Trockenheit in Zentraleuropa


  • Ein Jahr voller Schadholz II


  • Schadholz sicher aufarbeiten

    Nach dem Herbststurm und den großen Schneemengen müssen sich Waldbesitzer nun um die rasche Aufarbeitung kümmern.


  • Engstelle wird nach Monaten beseitigt

    Nur zwei Tage, nachdem die „Krone“ auf eine Engstelle auf der Drautalstraße aufmerksam gemacht hatte, rückten Donnerstag die Bagger an. Die Fahrbahn war nach einem Murenabgang vor mehr als vier Monaten völlig zerstört und nie saniert worden. Nun soll die Schadstelle laut Landesrat Gruber beseitigt werden.


  • Borkenkäfer-Alarm: Land Salzburg rät zum raschen Aufarbeiten von Schadholz

    Das Wetter entscheidet über das Ausmaß der Plage. Gefährlich wird es, wenn im Frühjahr warmes Wetter herrscht. Dann finden "Buchdrucker" und "Kupferstecher" genügend Nahrung - und vermehren sich rasch.


  • Kärntens Wälder sind in der Krise

    https://www.krone.at/2102363


  • Schadholz muss auch in den Klagenfurter Wäldern aufgearbeitet werden.

    Die Arbeiten dazu starten heute, Dienstag.


  • Borkenkäfer: Die Fichte kämpft ums Überleben

    Heuer wird es zwei Millionen Festmeter an Borkenkäfer-Schadholz in Niederösterreich geben. Der Fichte geht es hier nicht mehr gut.


  • LR Steinkellner: Rascher Abtransport von Schadholz aus Oberösterreichs Wäldern hat hohe Priorität!

    Aktion für die Ausnahmebewilligungen der Schadholztransporte bis 50 Tonnen Gesamtgewicht um ein Jahr bis Ende November 2020 verlängert.


  • Erhöhte Unfallgefahr bei der Waldarbeit durch mehr Schadholz

    Jedes Jahr müssen rund 1500 Personen aufgrund von Unfällen bei privaten Waldarbeiten im Krankenhaus behandelt werden, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV)


  • 850.000 fm Schadholz in Osttirol

    Das Land Tirol stellt für die Beseitigung der Waldschäden in Osttirol 6 Mio. € aus dem Katastrophenfonds zur Verfügung.


  • Wenige Borkenkäfer – dennoch Holzpreisverfall

    In der Steiermark hat es im Vorjahr so wenige Borkenkäfer gegeben wie schon lange nicht – dennoch sank der Holzpreis um rund 20 Prozent. Grund dafür ist billiges Schadholz, das aus dem Ausland importiert wird.


  • Holz soll Wunderwaffe gegen Klimawandel werden

    Mayr-Melnhof-Holz-Chef Richard Stralz sieht die Vermeidung von Plastik und Zement als Ausweg aus der Klimaerwärmung.


  • Schadholz Liveticker Deutschland:

  • Dem Borkenkäfer an den Kragen

    Das Handeln der Forstleute des Staatsbetriebes Sachsenforst wird nunmehr im dritten Jahr in Folge durch den Borkenkäfer bestimmt. Um den Wald zu erhalten, den Befall gesunder Bäume zu vermeiden und die Verbreitung der Borkenkäfer einzugrenzen, müssen viele Arbeitsschritte reibungslos aufeinander abgestimmt sein.


  • Schwere Forstarbeit: Ein eigener Bagger soll helfen

    1000 Kubikmeter Holz haben die Bauhofmitarbeiter von Weißenborn aus dem Wald geschafft. Die Arbeit ist hart und gefährlich, ein Ende nicht in Sicht. Auch der Radweg hat gelitten.


  • Holz verbrennen in Kohlekraftwerken

    Der Holzpreis sinkt. Vielerorts wird der Wald sich selbst überlassen, weil die Verarbeitung von Holz nicht lohnt. Ein Vorschlag soll Abhilfe schaffen: Schadholz könnte in Kohlekraftwerken verheizt werden.


  • Massive Schäden im Privatwald am Hausberg

    Heftige Stürme, zu wenig Niederschläge und elende Hitze: Der Wald leidet unter den Wetterkapriolen zusehends. Dazu kommt der Befall der Bäume durch den Borkenkäfer. Große Schäden sind in den vergangenen Jahren in Tschechien, Mitteldeutschland sowie in Osttirol und Südtirol entstanden. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist der Wald jedoch nicht so gravierend von den Widrigkeiten betroffen.


  • Das Ende der Nachhaltigkeit

    2019 war für den Wald ein schlechtes Jahr. Für viele Waldbesitzer war es katastrophal", mit diesen Worten beginnt der Forstwirtschaftsbericht 2019, den Stadtförster Dieter Loos dem Gemeinderat vorlegte. Wassermangel und große Borkenkäferpopulationen machen dem Wald zu schaffen, enorme Schadholzmengen nach Stürmen in Europa haben die Holzpreise deutlich sinken lassen.


  • Holzpreise auf Tiefststand

    Landkreis Diepholz - Von Anke Seidel. Holz ist ein unverzichtbarer Werkstoff in der Bauwirtschaft, Industrie und Möbelbranche. Aber die Preise für diesen elementaren Rohstoff sind zurzeit auf dem Tiefststand – nicht zuletzt wegen Corona: „Alle Absatzmärkte sind dicht“, beschreibt Gert Weidenhöfer als Vorsitzender des Forstverbands Grafschaft Hoya und Grafschaft Diepholz die aktuelle Lage.


  • Das Handeln der Forstleute von Sachsenforst wird nunmehr im dritten Jahr wieder durch den Borkenkäfer bestimmt

    Um den Wald zu erhalten, den Befall gesunder Bäume zu vermeiden und die Verbreitung der Borkenkäfer einzugrenzen, müssen viele Arbeitsschritte reibungslos aufeinander abgestimmt sein. Sachsenforst setzt für eine effiziente Borkenkäferabwehr auf eine rasche Erkennung befallener Bäume, einen zügigen Abtransport von Schadholz sowie eine zeitnahe Entrindung gefällter Fichten.


  • Käfer nagt auch an der Bärnauer Waldbilanz

    Borkenkäfer, Trockenheit und vor allem der schlechte Holzpreis machen die Waldwirtschaft nicht einfach. In Bärnau steht für den Stadtwald sowie den Wald der Kommunal-GmbH gerade noch ein Plus von rund 12.00 Euro in der Bilanz.


  • Vorbildhaft und doch nicht verschont geblieben

    ie jährliche Waldbegehung sollte für die neuen Gemeinderäte von Hendungen in erster Linie eine Einführung in die Grundsätze der Waldbewirtschaftung sein. Viel Zeit nahmen sich die Forstleute dafür, zumal sie im Gegensatz zu anderen Kommunen durchaus auch erfreuliche Botschaften über den Gemeindewald überbringen konnten. Weniger erbaulich bei dem Termin war allerdings ein Vorfall zu einem Feuchtbiotop. Da musste Bürgermeister Florian Liening-Ewert einen ehemaligen Gemeinderat des Platzes verweisen.


  • Borkenkäfer schwärmen schon: Schaffen Waldbesitzer Bäume schnell genug raus?

    Umgestürzte Bäume auf dem Waldboden, vertrocknete Fichten zwischen gesunden Bäumen, Holzstapel an Waldwegen: Das fällt nicht nur Wanderern auf. Dabei ist der Borkenkäfer wegen milder Temperaturen schon aktiv.


  • Im Augenblick hilft nur noch Hoffen: Waldbesitzer kämpfen gegen Dürre und Borkenkäfer

    Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat die Bäume in den Wäldern rund um Markdorf massiv geschädigt. In einer jungen Eichenschonung liegt der Ausfall bei 70 Prozent. Die Waldbesitzer sind über die niedrigen Holzpreise frustriert: Holz, das als Wertanlage gedacht war, muss zum Spottpreis verkauft werden.


  • Lage auf Holzmarkt nach wie vor nicht erfreulich

    Nachdem coronabedingt in den letzten Wochen kaum noch bergisches Holz nach China verkauft werden konnte, zieht die Nachfrage jetzt wieder an. Das hat uns die Forstwirtschaftliche Vereinigung auf Anfrage mitgeteilt.


  • Bundeswehr unterstützt Forstarbeiter in Rheinland-Pfalz

    Das Landeskommando Rheinland-Pfalz der Bundeswehr ist ab sofort im Wald unterwegs, um Spuren des Borkenkäfers zu finden. Sie erhielten dazu einen Crash-Kurs.


  • Waldbauern in Not: Wiederbewaldung durch Kalamitätsschäden kostenintensiv

    Den Waldbauern in NRW geht es schlecht. Der WLV besuchte nun einen Betroeb im Sauerland, der 4 ha Wald verloren hat. Er versucht mit Douglasie, Küstentanne und Lärche eine Neuanpflanzung.


  • Bundeswehr hilft Wald vor Borkenkäfern zu retten

    Rund 100 Soldatinnen und Soldaten helfen ab heute (14. Mai) für zunächst zwölf Wochen den Forstleuten bei ihrer Aufgabe, den massiven Borkenkäferbefall einzudämmen.


  • Strategie des Landesforstes in der Kritik

    Wegen Dürre und Schädlingen werden mehr Bäume gefällt als geplant


  • Feiern ist bei der Forstbetriebsgemeinschaft Höchenschwanderberg derzeit nicht angebracht

    Die Forstbetriebsgemeinschaft Höchenschwanderberg besteht seit 40 Jahren. Der Vorsitzende Werner Rautenberg spricht über schwierige Situation für Waldbesitzer.


  • Dürre und Schädlinge: Land erntet doppelt so viel Holz

    Magdeburg (dpa/sa) - Nach Stürmen, Dürren und Schädlingsbefall hat der Landesforstbetrieb (LFB) Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren mehr als doppelt so viele Bäume gefällt wie eigentlich geplant. Seit 2018 schlage der Landesforstbetrieb jährlich 1,2 bis 1,5 Millionen Festmeter Holz ein, teilte Sachsen-Anhalts öffentlicher Waldbesitzer mit. Geplant waren demnach nur rund 670 000 Festmeter. Mit dem massenhaften Fällen will der LFB dem Borkenkäfer das Brutholz entziehen und so die weitere Ausbreitung des Schädlings eindämmen.


  • Erste Borkenkäfer sind schon ausgeschwärmt

    Nachdem es im Neckar-Odenwald-Kreis seit fast sechs Wochen nicht mehr geregnet hatte, fielen über den Maifeiertag wenigstens ein paar Tropfen. Trotzdem waren die Regenschauer nicht genug, um den Wassermangel auszugleichen, der sich so früh im Jahr schon wieder abzuzeichnen beginnt. Für den Wald sieht es wieder einmal schlecht aus: Nachdem schon in den beiden vergangenen Jahren erhebliche Schäden durch Trockenheit, Borkenkäfer und Hitze entstanden sind, setzt auch das warme Frühjahr 2020 den Bäumen zu.


  • Förster Rainer Schild sieht Borkenkäferbefall in den Wäldern mit Sorge

    Scheeßel – Er ist nur wenige Millimeter klein, aber eine riesige Gefahr für den Wald: Der Borkenkäfer hat aufgrund der Trockenheit wieder tausende Bäume im Landkreis befallen. Wie ernst die Lage Wald ist und was gegen eine weitere Ausbreitung des Schädlings inzwischen unternommen wird, darüber haben wir uns mit Rainer Schild, Scheeßels Bezirksförster, unterhalten.


  • Bauhofleute bereiten weiter Schadholz auf

    Schwarzenberg. Durch Borkenkäferbefall und Trockenheit stellt sich die Schadholzsituation 2020 auch im Stadtwald Schwarzenberg vergleichbar mit der von 2018 und 2019 dar. Bauhofmitarbeiter werden nur Schadholz - verursacht durch Borkenkäfer und Windbruch - aufarbeiten können, hieß es dazu aus dem Rathaus. Geringeren Anteil hätten Arbeiten zur Verkehrssicherung. Seit März sind drei Mitarbeiter damit beschäftigt, ab Mai ein weiterer. Zudem sollen aller zwei Wochen mit Samstageinsätzen im Kommunalwald Fortschritte beim Bekämpfen des Borkenkäfers erreicht werden. Der Stadtwald ist durch unterschiedliche Höhenlagen und einige felsige Hangbereiche ein schwer zu bearbeitendes Gebiet.


  • Feuchte Festung im Forst

    Weil zahlreiche Sägewerke geschlossen sind, müssen die Förster Käferbäume und Sturmholz selbst lagern. Bei Forstinning wurde dafür ein Nasslager so groß wie vier Fußballfelder geschaffen. Die Frage ist: Reicht das?


  • Borkenkäfer-Massen treffen auf geschwächte Bäume – Forstamt ruft alle Waldbesitzer zum Handeln auf

    Erst im Spätherbst endete eine der schlimmsten Borkenkäfer-Saisons in den hiesigen Wäldern, und schon geht es in die nächste hinein. Hartmut Eckardt, Leiter des Forstamts Saalfeld-Rudolstadt, appelliert deshalb an alle privaten Waldbesitzer, ihre Bestände in kurzen Abständen zu kontrollieren und befallene Bäume so schnell wie möglich aufzuarbeiten – notfalls durch Begiften der geschlagenen und im Wald gelagerten Stämme.


  • Experten warnen vor dem dritten Krisenjahr hintereinander für den Wald. Die nächste Dürre- und Sturmsaison könnte extreme Folgen haben

    Dem Forst geht‘s schlecht, der Holzwirtschaft noch schlechter. Trockenheit, Stürme, Käferplage und nun auch noch Corona setzen dem Wald und seinen Besitzern zu. Das dritte Krisenjahr in Folge ist nicht mehr zu verhindern, sagen Experten – mit teils extremen Folgen.


  • Fast alle Bäume tot

    Im Harz stirbt der Wald - auf dem höchsten Berg Norddeutschlands, dem Brocken, sind die Bäume so trocken und kaputt, dass die Feuerwehr dort im Falle eines Brandes keine Rettung sieht.


  • Massiver Borkenkäfer-Angriff befürchet

    Josef Maier, Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Eslarn-Vohenstrauß (WBV), blickt nicht gerade optimistisch in die Zukunft: „In den vergangenen Jahren sind wir immer noch mit einem blauen Auge davongekommen. Ob das heuer wieder so wird, kann man noch nicht sagen.“ Der Vohenstraußer spricht für 1190 Mitglieder, die über eine Waldfläche über rund 7500 Hektar verfügen.


  • Tote Bäume rund um den Brocken: Waldsterben im Harz

    Der Wald im Harz ist ein erschreckender Anblick. Luftbildaufnahmen zeigen, wie großflächig die Bäume geschädigt sind. Es sind die Folgen von Dürre, Stürmen und Borkenkäfern. Die Waldbrandgefahr ist groß.


  • Wald in größter Not

    „Sabine“ kam am 9. und 10. Februar übers Land und richtete großen Schaden an. Vor allem Fichten, Flachwurzler, knickten in den Sturmböen ab oder fielen gleich ganz. Seither liegen die Stämme im Wald. Und sowohl Jürgen Baumann als auch Stefan Grätsch, beide Förster, Ersterer im Forstamt, der Zweite Revierförster fürs Gebiet Backnanger Bucht, kriegen das kalte Grausen. Denn der Schaden, der jetzt droht, ist noch viel, viel größer.


  • Neu im Netz: Förderoptionen für Privatwaldbesitzer

    Schadholzaufarbeitung, Wiederaufforstung, Waldumbau: Private Waldbesitzer können sich auf den Webseiten der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) ab sofort über Möglichkeiten der finanziellen Förderung beim Waldbau und der Bewältigung der Schäden durch Extremwetterereignisse aus Mitteln des Bundes, der Länder und der EU informieren.


  • Müssen auf das Schlimmste gefasst sein

    Seit Wochen hat es nicht geregnet. Die Böden sind trocken, in den Wäldern herrscht mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Den Förstern im Landkreis macht zudem ein altbekannter Schädling große Sorgen: der Borkenkäfer.


  • Höherer Stellenwert für Brandschutz in Wäldern gefordert

    Angesichts anhaltend hoher Waldbrandgefahr und verheerender Großbrände fordern Experten einen höheren Stellenwert für vorbeugenden Brandschutz in Wäldern. Dazu sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren, Forstleuten und Naturschützern nötig, unterstrich Waldbrand-Experte Ulrich Cimolino vom Deutschen Feuerwehrverband.


  • Trotz Corona um Wälder kümmern

    Die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen bereiten Waldbesitzern und Förstern schlaflose Nächte. Nach zwei schlimmen Dürrejahren fürchten sie, dass auch 2020 eine ausgeprägte Trockenheit die Wälder weiter schädigen könnten. Am Mittwoch hat der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages die Lage diskutiert.


  • Der Kampf ist nicht zu gewinnen

    Der Borkenkäfer zerstört die Wälder im Landkreis. Die Folgen erläutert Sylvia Knote, Leiterin des Kreisforstamtes, im SZ-Interview.


  • Deutscher Holzmarkt ist zusammengebrochen

    Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht von Experten auch Folgen für die deutschen Wälder sowie den Holzhandel.


  • Borkenkäfer und Corona-Folgen bedrohen Existenz vieler Waldbauern

    NRW-Waldbauernpräsident Philipp Heereman fragt sich, ob wir uns jetzt endgültig von der Fichte verabschieden sollen. Es droht eine riesige Borkenkäferplage dieses Jahr...


  • Waldwege durch Abtransport von Schadholz beschädigt

    Keine Freude für Waldbesucher: Der Abtransport von viel Schadholz in den vergangenen regenreichen Monaten hat viele Forst- und Wanderwege in Rheinland-Pfalz beschädigt.


  • Waldbesitzende aufgrund Sturm- und Borkenkäferschäden unterstützen

    Waldbesitzende aufgrund Sturm- und Borkenkäferschäden sowie durch aktuelle Corona-Pandemie stark getroffen - Forstpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rapp unterstrich Notwendigkeit Waldbesitzende zu unterstützen


  • Borkenkäfer im Jahr 2020: Probleme über Probleme

    Trotz Ausgangsbeschränkungen sind Waldarbeiten zulässig. Und sie sind in nächster Zeit bitter notwendig. Denn die anhaltenden Trocken- und Hitzephasen und Sturmereignisse seit 2015 haben zu einer extremen Vermehrung der Borkenkäfer und weiterer Schädlinge geführt. Von den Sturmtiefs Sabine und Petra im Februar liegt derzeit noch viel Schadholz in den Wäldern.


  • Auch der Holzmarkt leidet unter der Corona-Krise

    Der Absatz von Rund- und Schnittholz gestaltet sich sehr schwierig. Weitere Sorgen bereiten den Waldbesitzern die andauernde Trockenheit und der Borkenkäfer.


  • Milliarden Borkenkäfer schwärmen aus

    Mit den deutlich angestiegenen Temperaturen sind auch die Borkenkäfer in den sächsischen Wäldern wieder aktiv. Vielerorts schwärmen derzeit die Insekten aus ihren Winterquartieren aus. Sie suchen gezielt geeignete Bäume, um sich unter der Rinde zu vermehren. Bei starkem Befall sterben die Bäume ab. Dieses Szenario droht dem sächsischen Wald in diesem Jahr wieder auf großer Fläche.


  • Coronavirus erschwert Arbeiten im Wald

    Das Coronavirus behindert die Niedersächsischen Waldbesitzer bei ihren Aufräum- und Aufforstungsarbeiten nach den trockenen Rekordsommern. Unter anderem würden Pflanzgutbestellungen in Baumschulen wegen der fehlenden Arbeitskräfte zum Teil storniert. Das Schadholz könne nicht aus den Wäldern abgefahren werden, Verarbeitung und Produktion seien deutlich eingeschränkt, teilte das Landvolk am Mittwoch in Hannover mit. Das niedrige Preisniveau für Holz falle wegen der fehlenden internationalen Nachfrage noch weiter. Zudem werde der Borkenkäfer wieder aktiv.


  • Kiefer leidet an Wassermangel

    Große Teile der Kiefernwälder an der Altenplathower Hasenholztrift sind abgestorben, tote Bäume bleiben unberäumt.


  • Fichten-Schadholz in Birkenfeld kann nicht verkauft werden, muss aber aus dem Wald

    Wegen der Corona-Pandemie kann das Holz nicht vermarktet werden. Nun muss es für 6,50 Euro je Festmeter aus dem Wald geschafft werden.


  • Rohstoffversorgung der Holzindustrie bleibt gesichert

    Vor dem Hintergrund der beispiellosen Corona Krise hat die Arbeitsgemeinschaft Rohholz (AGR) die Einschätzung der Marktpartner in der Logistikkette erfasst. Das Ergebnis: die Akteure in der Holzbereitstellungskette bis zum verarbeitenden Werk rechnen nicht mit großen systematischen Versorgungsproblemen.


  • Wettlauf mit dem Borkenkäfer

    Für die Forstarbeiter ist es ein Wettlauf mit der Zeit - und dem Borkenkäfer. Spätestens Ende April schwärmt er aus. Und findet reichlich Nahrung. Denn Sturmtief "Sabine" hat viel Schadholz im Wald hinterlassen.


  • Sturmholz schnell aus dem Wald schaffen

    Die Lage ist angespannt. Hitze und Trockenheit setzen dem Wald seit mehreren Jahren stark zu. Anfang Februar hat Sturmtief "Sabine" Spuren hinterlassen. Und jetzt droht die nächste Gefahr. "Schadholz muss so schnell wie möglich aus dem Wald entfernt werden, um eine Massenvermehrung des Borkenkäfers zu vermeiden", sagt Luitpold Titzler, stellvertretender Bereichsleiter Forsten am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham, der sich mit seinem Appell an alle Waldbesitzer im Landkreis wendet.


  • Pandemie gefährdet Schadholzaufarbeitung

    Schadholzsituation wird sich zuspitzen – mehrere Ad-hoc-Maßnahmen gefordert


  • Covid-19: Dringende Maßnahmen für die versorgungssichernde Wertschöpfungskette Holz nötig

    Ein Dach über dem Kopf, Wärme und Energie im Haus sowie ausreichend Lebensmittel und Hygieneartikel - alles Dinge, die der Mensch in Krisenzeiten benötigt. Die österreichische Forst- und Holzwirtschaft mit ihren 172.000 Betrieben und 300.000 MitarbeiterInnen trägt mit ihren Produkten und Leistungen maßgeblich dazu bei, diese wesentlichen Grundbedürfnisse der Bevölkerung abzudecken.


  • Nach Borkenkäfer und Stürmen: Corona-Krise verschärft Situation der Forstwirtschaft

    Trockene Sommer, Winterstürme und der Borkenkäfer. Als wäre die Forstwirtschaft nicht schon genug unter Druck lähmt die Corona-Krise nun auch noch Absatzmärkte für Holzprodukte.


  • Warum die Wälder in diesem Jahr noch mehr leiden werden

    Im Landkreis könnte es die dreifache Menge Schadholz geben. Ein Schädling spielt dabei die Hauptrolle.


  • Corona: Auswirkungen auf den Holzmarkt

    Die Zeichen im Wald stehen eigentlich gut, dass ein weiteres Dürrejahr ausbleibt und die Bäume besser gegen den Borkenkäfer gewappnet sind. Allerdings geht Corona nicht spurlos an den Betrieben vorbei


  • NABU fordert zum Tag des Waldes eine Neuausrichtung der Waldpolitik / Krüger: Urwaldähnliche Strukturen in Wirtschaftswäldern fördern

    Zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März fordert der NABU eine grundlegende Neuausrichtung der Waldpolitik in Deutschland. Mit Blick auf den Klimawandel sei eine nachhaltige Strategie nötig, um den Waldumbau in Deutschland so voranzubringen, dass Ökosysteme tatsächlich naturnäher und damit anpassungsfähiger werden. Nur dann sind sie widerstandsfähiger bei Dürre und anderen Wetterextremen.


  • VogelsbergkreisErneut Katastrophenjahr im Forst

    "Das Jahr 2019 war wie schon 2018 für die Mitglieder der Forstbetriebsvereinigung (FBV) Streitbachtal und alle Wald- besitzer erneut ein Katastrophenjahr." Das sagte Vorsitzender Wilhelm Wild jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung im DGH Feldkrücken. Bedingt durch den zweiten trockenen Sommer in Folge habe es wieder einen massiven Borkenkäferbefall gegeben, der den Schadholzanfall steigen ließ, und das Eschentriebsterben sei weitergegangen. Damit sei ein enormer Preisverfall zum Ende des Jahres eingetreten. Zum Teil starben ganze Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäferbefall ab.


  • Forstbetriebsgemeinschaft schreibt 50-jährige Erfolgsgeschichte

    „Der Käfer konnte nicht so schnell bohren, wie der Baum vertrocknet ist.“ Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) erinnert sich an extreme Witterungsfolgen. Anlass ist die Feier ihres 50-jähriges Bestehens.


  • Ganze Lausitzer Wälder brechen zusammen

    Der Lausitzer Wald steht vor dem Kollaps. Dürren, Stürme und vor allem Borkenkäfer in Massen setzen den Beständen zu. Zeit zur Erholung haben sie nicht. Auch die Waldbesitzer leiden.


  • Klimawandel drückt die Holzpreise

    Dürre und Hitze machten in den vergangenen beiden Jahren nicht nur vielen Menschen zu schaffen, sondern vor allem auch den Bäumen.


  • Wald im Klimawandel

    Die forstlichen Bilanzen belegen es: Seit Anfang 2018 sind bundesweit 50 Millionen Kubikmeter Schadholz in den deutschen Wäldern angefallen. Allein in Bayern hat "Kalamitäten-Holz", wie es genannt wird, einen Anteil von 41 Prozent am gesamten Holzeinschlag in Bayern. Durch Dürre- und Sturmschäden sind in ganz Deutschland zudem mehr als 110.000 Hektar Wald verlorengegangen.


  • Borkenkäfer verursacht Rekordmenge an Schadholz

    Sturmschäden und der vergangene Jahrhundertsommer haben dem Borkenkäfer ideale Bedingungen beschert. Die Folge sind Unmengen an Schadholz, die auf den Markt kommen. Für Experten sind das Folgen der Klimaerwärmung, die dem Wald noch mehr zusetzen werde.


  • Massive Schäden - Einsatz für die Wälder

    Nationaler Waldgipfel auf Einladung von Bundesministerin Julia Klöckner - Diskussion über Maßnahmen


  • Im Wald stapelt sich das Schadholz: Die Forstleute drohen den Wettlauf gegen den Borkenkäfer zu verlieren

    Es droht erneut eine massenhafte Vermehrung des Borkenkäfers im Bodenseekreis: In den Wäldern stapelt sich das gefällte Schadholz. Doch es fehlt die Kapazität, die Stämme aus dem Wald abzutransportieren, zu lagern und zu verarbeiten. Die Forstwirtschaft komme mit den Pflegemaßnahmen nicht mehr hinterher, heißt es aus dem Landratsamt Bodenseekreis. Die Situation sei katastrophal. Im Staatswald wird jetzt ein Kontaktgift gegen den Käfer eingesetzt.


  • Schäden in deutschen Wäldern größer als angenommen

    In den deutschen Wäldern haben Trockenheit, Stürme und Käfer größere Schäden angerichtet als angenommen. Nach neuen Daten müssen 245 000 Hektar - eine Fläche, fast so groß wie das Saarland - statt der bisher ermittelten 180 000 Hektar aufgeforstet werden, wie das Bundesagrarministerium am Mittwoch mitteilte. Zu rechnen sei nach Daten der vergangenen beiden Jahre und Schätzungen für dieses Jahr mit 160 Millionen Kubikmetern Schadholz - bei einer Erhebung im Spätsommer 2019 waren 105 Millionen Kubikmeter errechnet worden. Besonders von Waldschäden betroffen sind demnach Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen.


  • Waldschäden in Deutschland stark zugenommen

    Die Dürresommer haben drastische Folgen für die Bäume: Die Menge an Schadholz ist rapide angestiegen. In Brandenburg geht es den Wäldern besonders schlecht.


  • Waldschäden haben sich dramatisch verschlimmert

    Deutschlands Wälder gehören auf die Intensivstation. Nach einem Bericht des Bundeslandwirtschaftsministeriums haben sich die Schäden drastisch verschlechtert. Die Zukunft des deutschen Waldes sieht düster aus.


  • Dramatischer Zustand der Wälder - „Schadholz entfernen – und dann aufforsten“

    Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände, Hans-Georg von der Marwitz (CDU), fordert milliardenschwere Hilfen für die Forstbesitzer. Angesichts der Trockenheit befände sich der Wald in Deutschland in einem dramatischen Zustand, so von der Marwitz im Gespräch mit dieser Zeitung.er, will Milliardenhilfen.


  • 185.000 Festmeter Schadholz durch Orkantief Sabine

    Viel Wurf- und wenig Bruchholz. Anteiliger Schaden im Staats-wald gering. ThüringenForst warnt weiterhin vor Waldbetretung


  • Große Mengen Schadholz in Bayern angefallen

    Wegen Trockenheit, Stürmen und Schädlingen wird in bayerischen Wäldern mit einer großen Menge Schadholz gerechnet.


  • Waldschäden werden immer schlimmer

    Den deutschen Wäldern geht es schlecht. Für diese Aussage reicht oft ein Blick auf die Bäume. Jetzt gibt es aber auch Zahlen, die die dramatische Entwicklung aufzeigen.


  • Erschreckende Zahlen: Waldschäden haben drastisch zugenommen - Fast sieben Millionen Kubikmeter Schadholz

    Die Schäden im deutschen Wald haben sich einem Zeitungsbericht zufolge drastisch verschlimmert. In vielen Bundesländern sei die Menge an Schadholz rapide angestiegen, berichtete die „Rheinische Post“ am Montag und berief sich dabei auf eine Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums an die Grünen.


  • Schadholz: Holztransporteure stoßen an Grenzen

    Sturmschäden, Dürre, Waldbrände, Insektenbefall - deutschlandweit müssten 105 Millionen Festmeter Schadholz aus dem Forst herausgeholt werden. Als Brutstätte unter anderem für den Borkenkäfer bedroht es noch intakte Bereiche. Die Politik hat per Ausnahmegenehmigung das zulässige Gesamtgewicht für Holztransporte aus den Schadgebieten auf 44 Tonnen hoch gesetzt, in manchen Bundesländern ist die Kabotage indirekt freigegeben und das Sonntagsfahrverbot aufgehoben.


  • 6,2 Millionen Festmeter Schadholz durch Sturm und Borkenkäfer in Sachsen

    Dresden - Sachsens Waldbesitzer beklagen 6,2 Millionen Festmeter Schadholz, die in den zurückliegenden zwei Jahren entstanden sind.


  • Förderung der insektizidfreien Borkenkäferbekämpfung

    Neues forstliches Förderprogramm WALDFÖPR2020 gestartet


  • Orkan Sabine hinterlässt 30.000 Festmeter Schadholz im Landkreis Lörrach

    Auch die zweite Nacht mit starken Winden verläuft im Landkreis Lörrach eher glimpflich. Es gibt keine Verletzten. Schon jetzt ist deutlich, dass der Wald gelitten hat.


  • Schadholz nach Stürmen und Borkenkäfer-Plage

    Nach den Borkenkäfer-Plagen der vergangenen Sommer und den letzten Winterstürmen stapelt sich in deutschen Wäldern das gefällte Schadholz. Zusätzlich droht jetzt eine erneute Borkenkäfer-Plage.


  • Schadholz Liveticker Schweiz:


  • Holz: Corona verschärft Problem

    Letztes Jahr sorgten Trockenheit und Borkenkäfer für grosse Herausforderungen in den Schweizer Wäldern. Weil wegen der Corona-Krise die Holznachfrage sinkt, könnten sich die Probleme verschärfen.


  • Waldwirtschaft: Sturmholz, Borkenkäfer und sinkende Nachfrage

    Die Räumung von Sturmholz ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Und die Borkenkäferpopulation könnte bald explodieren.


  • Käferholz wird in Aristau zwischengelagert

    Platz für 5000 Kubikmeter im Gebiet «Hinter Erlen» in Aristau.


  • Trockenstress hält noch immer an

    Die Borkenkäfer-Population in Liechtensteins Wäldern dürfte 2020 auf einem hohen Niveau verbleiben. Viele Bäume sind geschwächt.


  • Borkenkäfer verursachte 2018 viel Schadholz

    FORSTWIRTSCHAFT ⋅ Mit 5,2 Millionen Kubikmetern wurde 2018 in der Schweiz 11 Prozent mehr Holz geerntet als im Vorjahr. Nicht etwa, weil das Geschäft mit Holz besser gelaufen wäre, sondern weil der starke Borkenkäferbefall die Forstwirtschaft zu mehr Abholzung nötigte.


  • Das Schadholz von Sturm- und Käferholz bleibt im Wald liegen

    Wegen dem gesättigten Holzmarkt macht eine Entfernung von Sturm- und Käferholz aus den Wäldern kaum noch Sinn.


  • Ein Käfer löst am Holzmarkt Besorgnis aus

    Borkenkäfer und Stürme sorgen nicht nur in Bern, sondern europaweit für eine Holzflut.


  • Forstschutz und Verarbeitung von Käferholz haben Priorität

    Die Schweizer Holzmarktkommission hat am 25. Juni getagt. Waldbesitzer wie Holzverarbeiter sind sich einig, dass die Bekämpfung der Waldschäden und die rasche Verarbeitung des anfallenden Käferholzes jetzt an erster Stelle stehen müssen. Beide Parteien empfehlen weiterhin Preisstabilität, rechnen jedoch mit deutlich sinkenden Preisen bei den schlechteren Sortimenten.


  • Der Borkenkäfer auf dem Vormarsch: Selten war der Befall so hoch wie 2019

    Im Jahr 2019 wurde der zweithöchste je registrierte Buchdruckerbefall in der Schweiz gemessen. Die Gruppe Waldschutz Schweiz an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) führt die massive Zunahme des Borkenkäfers auf die hohen Temperaturen im vergangenen Sommer und auf die extreme Trockenheit des Sommers 2018 zurück.


  • Zweithöchster je registrierter Buchdrucker-Befall in der Schweiz

    Im Jahr 2019 meldeten die Schweizer Förster rund 1,4 Millionen Festmeter Käferholz. Das ist der höchste Wert seit 2003, als die Käferholzmengen nach dem Sturm Lothar Rekorde erreichten. Ein Grund für den starken Anstieg ist der heisse und trockene Sommer 2018, der vielerorts eine dritte Käfergeneration ermöglichte.


  • Ausnahmeregelung für Holztransporte

    Extrem hohe Schadholzaufkommen fordern extreme Antworten, daher wird die Ausnahmeregelung für Holztransporte für Niederösterreich verlängert. Insbesondere die Abfuhr der Käferholzmengen ist wichtig, um die Verbreitung der Borkenkäfer Buchdurcker und Kupferstecher einzudämmen.

    Käferholz

    Eine regelmäßige Kontrolle der Fichtenbestände ist für das rechtzeitige Erkennen des Käferbefalls und für Gegenmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Bei Hitze und Trockenheit breitet sich der Borkenkäfer massenhaft aus, aber auch bei milden Temperaturen im Frühling wir es langsam ernst. Ab Ende März geht die Flugzeit der Borkenkäfer meist los, je nach Jahr können zwei manchmal auch drei Generationen entstehen.

    Sturmholz

    Die Unwetter der vergangenen Monaten haben in weiten Teilen des Landes sowie in den benachbarten Ländern zu Schäden geführt. Nach dem Orkantief „Sabine“ meldet das staatliche tschechische Unternehmen Lesy České republiky rund 950.000 fm Schadholz. Nach Schätzungen des bayerischen Forstministeriums hat der sturm dort 1,8 Mio. fm Schadholz gebracht. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Schadholzmengen in Baden-Württemberg auf 1,6 Mio. fm.

    Bruchholz

    Etwa 320.000 Festmeter Schadholz, vorwiegend Schneebruchholz sind durch die Schneefälle im Dezember 2019 in Osttirol angefallen. Gleichzeitig ist der Holzpreis aber erheblich gesunken, was die Aufarbeitung und Abfuhr von Schadholz aktuell unrentabel macht. Wird das Holz nicht vor der Flugzeit der Borkenkäfer aus dem Wald entfernt, kann ein warmer Frühling zu einer Ausbreitung des Schädlings führen und den Wald enorm in Mitleidenschaft ziehen.